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fertigkeit, Langmuth, Mäßigkeit, Geduld, Demuth und Freudigkeit zu allem Guten: diese Tugendfertigkeiten sind die Zeichen der höhern Natur in dem Menschen; an ihnen erkennen wir das Reich Gottes. Welche Mühen, welche Selbstüberwindungen und Kämpfe diese Tugendfertigkeiten uns auch kosten mögen; sie begründen in uns das selige Bewußtsein, welches allein uns hinüber begleitet zu der neuen Wohnung in dem Reiche des Vaters. Tugendfertigkeiten sind Tugendseligkeiten! O, wer es einmal recht tief und rein empfunden hat, mit welchem Segen das Gefühl, etwas Gutes mit Anstrengung und Selbstüberwindung vollbracht zu haben, die Seele erfüllt, der läßt den Himmel nicht wieder fahren, der eingezogen ist in sein Herz. Wenn
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unser Tagewerk gethan ist, dann bleibt hinter uns alles zurück, was irdisch, was zufällig ist. Niederlegt am Ausgange des Lebens der Fürst seine Krone, der Reiche seine Schäße, der Mann der Ehre seinen weltlichen Glanz; nur jenes selige Bewußtsein verläßt den einsamen Auswanderer nicht, und geht mit ihm durch die Nacht, die zwischen Sein und Wiedersein liegt.
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Wage es denn, du zagende Seele, nach dem Erwerbe dieses Himmels, nach diesem Bewußtsein zu streben! Sei wacker und bete: Vater
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