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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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jenes ewigen Himmels zu ihr zurückkehrt. Diese Erde, die unläugbar bestimmt ist, der Vorhof eines größern Paradieses zu sein, hat Stellen aufzuweisen, welche Schaupläge des Elends find, das von Menschen herrührt. Das Band der Menschenliebe, welches uns alle um­schlingen sollte, ist zerrissen. Ich sehe nicht mehr das einige Menschengeschlecht; ich sehe ein­zelne Haufen menschlicher Wesen, die sich un­freundlich sondern, die sich einander anfeinden, haffen, verfolgen. Es waltet ein Vater im Him­mel, der mit einerlei Sonnenstrahlen seine Kin­der segnend umfaßt, und mit einerlei Schatten der Nachtruhe, wie mit Flügeln der Liebe, sie alle bedeckt. Aber dennoch vermögen solche Ver­einigungsbande nicht zu vereinigen die Kinder ei­nes Vaters, die Brüder eines Geschlechtes.

In meines Vaters Hause sind viele Wohnun­gen! // spricht Christus. Dies einfache, tiefe, inhaltsreiche Wort, wie bedeutsam redet es an die Herzen der Menschen, um friedlich sie zu vereinigen zu einer Hausgenossenschaft des ewigen Vaters! In verschiedenen Formen und Wen­dungen wiederholt jener große Menschenfreund seine Aufforderungen zur Eintracht und seine An­deutungen zu einem allgemeinen Reiche Gottes. Wer den Willen thut meines Vaters im Him­

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