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und rustig Gutes zu wirken, so lange mein Tag währet. Amen!
Gott in der Natur und in der Kraft der Tugend.
Hier stehe ich in Gottes lebendiger Schöpfung; wohin mein Auge sich wendet, umringen mich Wunder der Herrlichkeit; überall sprechen zu mir Zeugen der Allmacht, die ich nicht zu durchdenken vermag; ich sehe Spuren der Weisheit, die meine ganze Seele mit Erhebung und andachtsvoller Bewunderung erfüllen; ich ver nehme, ich empfinde den Anhauch einer unendlichen Liebe, die erhaltend, die beglückend und beseligend das unendliche All der Welten, wie jedes einzelne Wesen umfaßt, welches als Atom im Ocean der Unendlichkeit schwimmt. Gott!
Gott! Heiliger! Ewiger! du bist dort, wo strahlende Welten ewige Gottesdienste feiern! du bist dort du, den kein Name nennt; du bist auch hier, wo meine Seele zu dir betet.
Ich wandere einsam und sinnend durch den aufblühenden Garten, durch die sonnige Flur: in jedem Sonnenstrahl berührt mich ein Glanz der Herrlichkeit Gottes; in jedem Hauche, der kühm
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