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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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in Trümmern drohen zu verfallen die Anstalten, welche Wohlstand, Veredlung und Erhebung ver­lassener und vernachlässigter Menschen bezweckten. Mit tiefer Trauer erblickt solches das theilneh­mende Gemüth. Wird es auch hier den erschei­nenden Gott der Liebe wahrnehmen? Wohl schwer ist es, bei so stürmenden und hemmenden Wen­dungen des Schicksals noch den Glauben zu ret­daß Glückseligkeit Aller der Zweck des ewigen Vaters der Menschen sei; ach! der Men­schen, die einander so vielfach das kurze Leben ver­kümmern! Aber auch hier soll das Herz nicht ver­zagen, der Muth nicht verzweifeln und nicht wanken der Glaube an den unerforschlichen Re­gierer, der über den Wolken thront.

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Der einzelne Mensch hier unten überschaut nur die Einzelheiten des großen in einandergrei­fenden Menschenlebens. Er, der Ewige, der mäch­tig und heilig waltet über das unermeßliche Welt­all, der aus Wüsteneien fruchtbar blühende Flu­aus den Trümmern verheerter Städte ver­jungtes, frisches Leben hervorruft; er allein weiß, was dem ganzen Reiche seiner Schöpfungen, was selbst dem Einzelnen ersprießlich ist. Er, der ewig Weise, hat auch meine Glückseligkeit be­stimmt und meine Verlnste geordnet, um meine Wohlfahrt, besonders in ihrem Beziehungen auf

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