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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in dem Herzogthume Anhalt-Cöthen
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und Eigenschaften.

Herz zur Zuflucht wähle, Daß ich dein heilig Auge scheu', Und dir au dienen eifrig sei.

7. Laß überall gewissenhaft Nach deinem Wort mich handeln, Und stärke mich dann auch mit Kraft, Vor dir getrost zu wandeln. Herr, du bist um mich, o verleih', Daß dies mir Trost und Warnung sei.

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nen, Und bist immer nahe mir, Zähleft alle meine Thránen. Du erscheinst, und meine Leiden Flies hen, oder werden Freuden.

6. lleberall vertrau' ich dir, Denn du kennst mein innres Seh.

7. Uleberall umgiebst du mich, Der du mächtig mich beschüßest, Und, wo Niemand ohne dich Hels fen kann, mich unterstützest, Daß ich kämpfen könn' und ringen, Und zu deinem Himmel dringen.

Mel. Liebster Jesu, wir sind: c.

Mel. Nun lob' mein' Seer zc.

15. Gott, du kennst von Ewigs keit Die Bewohner deiner Erde, 16. Der Herr ist in den

Siehst, ob ich der Prüfung Zeit Dir aum Preise nützen werde; Meine Thaten, meine Sorgen Sind, o Herr, dir nie verborgen.

2. Deine Gegenwart erfüllt Je de Tief und jede Höhe. Selbst die Finsterniß verhüllt Nie vor dir, was ich nicht sehe. Keine Geister, keine Seelen Können dir ihr Thun verhehlen.

hen; Auch in den Tiefen ist der Herr! Wo Menschen zu ihm fles hen; Wo ihn die Engel schaun, ist er! Ist, wo ich in Gedanken Mich denken mag, mir nah; Ist frei von allen Schranken, In jedem Raume da! Umfaßt mit seinen Händen Die Welten und um spannt An allen ihren Enden, Was je durch ihn entstand.

3. Alles überschauest du, Du bemerkst, worauf ich sinne; Was ich wünsche, was ich thu', Was Ich thun will und beginne; Wo ich bin, an allen Enden Bin ich, Gott, in deinen Händen.

4. Ach umsonst: verberget mich! Sprách ich zu den Finsterniffen: Gegenwärtig fühl ich dich Uleber all, auch im Gewissen; Und vor Dieses Zeugen Schrecken Kann auch Feine Kluft mich decken.

5. Hören will ich deinen Ruf, Nicht verkehrte Wege gehen. Du, der Ohr und Auge schuf, Würdest meine Thorheit sehen. Alles führst du im Gerichte Aus der Finster niß zum Lichte.

2. Er zündet jede Sonne, Flammt jedes Sternes Fackel an; Strömt Leben, Luft und Wonne, Durch alles, was empfinden kann! Der Erdgewürme Heere; Was in den Lüften schwebt; Sich regt im tiefen Meere; Und wer im Hims met lebt; Shr alle feine Werke, Empfindet Tag und Nacht, Die Nähe seiner Stárke, Die Güte seiner Macht.

3. Von seiner Allmacht Throne Vertheilt er weislich Lust und Schmer;; Giebt Fürsten ihre Stro ne, Und lenkt, wie Wafferbách' ihr Herz! Es müssen seinen Willen Selbst Volksverderber thun; Was er beschließt, erfüllen, Bald brau sen und bald ruhn, Bald Länder kühn erschüttern, Bald furchtbar