Anhang.
Theile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben und sollst du für und für in Angst und Nöthen schweben, als fragt er nichts nach dir.
2. Gott, wenn ich schwörend vor dir steh, hinauf zu deinem Himmel sey und meine Hand erhebe; wenn mit des Geistes Sammlung ich zum Zeugen dich anrufe, dich, durch den ich bin und lebe, dann sei von Trug und Heuchelei mein Herz und meine Zunge frei.
3. Wenn Frevler auch noch da dich schmähn und frech vor dir mit Lügen stehn, dann laß mein Herz erschrekten. Weh dem, der dich und deine Macht zur Hülle seiner Bosheit macht, sie vor der Welt zu decken! Weh ihm, er stürzet freventlich in ewiges Verderben sich.
4. O Seele, wenn du noch dich liebst, bedenk, was du zum Pfande gibst: dein Glück, dein ewges Leben! Verwirf nicht mit Verwegenheit dem Theil an Gott und Seligkeit; wer kann dirs wieder geben? Was hilft dir dann die ganze Welt?
Mel. Der unsre Menschheit
754 Gott, der du Nichts hat sie, was dich
10. Wirds aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da dus am mindsten glaubst. Er wird dein Herze lösen von der so schweren Laft, die du zu keinem Bösen bisher ge tragen hast.
11. Wohl dir, du Kind der Treue, du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand und da fingst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt.
12. Mach End, o Herr, mach Ende an aller unsrer Noth; stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein.
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und einst wirst du es rächen. Laß jederzeit mein Ja und Nein aufrichtig und voll Wahrheit sein.
ner bist, dem Falschheit stets ein Gräuel ist und Lügen ein Verbrechen, kein Wort spricht je ein falscher Mund, Alwissender, dir ist es fund,
5. Gott, wenn du nicht mein Gott mehr bist, dein Sohn nicht mehr mein Heiland ist, dein Himmel nicht mein Erbe; wenn bei den
Leiden


