Anhang.
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Leiden dieser Zeit dein Trost nicht mehr meinHerz erfreut, dein Trost nicht, wann ich sterbe, wer wird mich dann von Qual befrein? Dann besser, nie geboren sein!
6. Wie thöricht, wer noch denkt und spricht: Gott sieht es nicht, Gott achtets nicht! So lästern Frevlerrotten. Zwar seine Langmuth ist befannt, er lähmt nicht jede falsche Hand; doch läßt er sein nicht spotten, ist Richter uns schon in der Zeit, einst Richter in der Ewigkeit.
7. Drum soll nicht Ehre, Gut und Geld und nicht die Macht der ganzen Welt
mich blenden und verfüh ren; und drohten mir auch Schmerz und Leid, ich will doch meine Seligkeit muthwillig nicht verlieren. Es gilt kein Leid, kein Glück der Zeit, nein, es gilt Gott und Ewigkeit.
8. Gott, heilige du selbst mein Herz, daß ich nicht frevelnd Spott und Scherz mit Wort und Eidschwur treibe; daß ich der Wahrheit treuer Freund, auch wenn es mir zu schaden scheint, mit frohem Muthe bleibe! Dann kann ich ohne Furcht und Graun dem Tode selbst ins Antlig schaun.


