18
Weihnachtslieder.
und wird erhöht! Die Freud' wie Sünden kränken: Dein Hei ist nicht vergebens. ist hier, Und Gott will dir Mi 6. Gelobt feyst du! wir fol- ihm gern Gnade schenken. gen dir; Mit festem Muthe rin- 3. Ist deine Kraft 3u man gen wir 3um Ziel des edlern Le- gelhaft; Mußt du mit Schaan bens. Doch hier schon tönt dir dir's denken: Er, der den Sohr Lobgefang, Die stille Thräne Dir gab, wird schon Mit ihn weiht dir Dankt: Die Freud' ist dir Kräfte schenken. nicht vergebens.
M. Ach Gott und Herr.
4. Fehlt Weisheit dir, Un heilig hier 3u wandeln und zu denken: Verzage nicht; Got will dir Licht Mit seinem Sohn
28. Mirf, blöder Sinn, Den
Kummer hin! Un schenken. Gott mußt du gedenken. Sein 5. Gebricht es dir Bald da Sohn ist hier: Wie sollt er dir bald hier; Will dich die Sorg Mit ihm nicht alles schenken? Fränken: fasse Muth; Da 2. Schlägt dir das Herz Vor höchste Gut Will dir ja alles Angst und Schmerz; Fühlst du, schenken!
Neujahrslieder.
M. Wer weiß wie nahe mir.
nügen, Und thun, was dir de
29. Gs eilt der letzte von den Herr gebeut. Er ruft dir heu Tagen, Die du zu: lebst, o Mensch, herbei. Erkauf ist Noth! was säumest du? die Zeit; und statt zu klagen, Sie fen so kurz, gebrauch sie Seele, Und denke nicht: ein an treu. Nimm mit erkenntlichem
4. Drum eil und rette dein
un
Gemüth Der nahen Stunde wahr, dermal. Sei wacker, bet überzähle Der Menschentage klei fie flieht.
2. Getäuscht von eiteln Kleine Zahl. Gesetzt, dein Ende wär nigkeiten, Verlierst du deines Le auch. fern'; Sei fromm, un benszweck; Verschiebst dein Heilwandle vor dem Herrn. auf ferne Zeiten, Und wirfst so 5. Gott, erleuchte mein forglos Jahre weg. Bist du, Seele, Weil ohne dich sie nichts verwegner Sterblicher, Des näch vermag. Du gönnst, daß id sten Augenblickes Herr? mein Heil erwähle, Aus Gnaden 3. Einst Ewigkeiten zu besitzen, mir noch diesen Tag. Was is Sollst du des kurzen Lebens Zeit, nicht eine Stunde werth, Di Als deine Saatzeit, weislich deine Langmuth mir gewährt?
30.


