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in ihren Folgen so verderblich, so muß ich fie als das größte Uebel über alles fürchten und sorgfältig fliehen.
a) Wer soll sich nicht entsetzen, wenn er die Vermessenheit eines Erdwurmes bedenkt, der gegen seinen allerhöchsten Herrn sich empört, und wider den Allmächtigen streitet? Wer soll nicht verabscheuen den gräßlichen Undank eines Kindes, das den liebreichsten Vater beleidigt? Welch ein Ungeheuer ist die Sünde, die einen Gott an's Kreuz geschlagen, einen Gott, der uns nic beleidigt, sondern Gnade über Gnade uns geschenkt hat! Wäre es möglich, daß ein Chrift mit offenen Augen eine Todsünde beginge? Ach, wenn er wirklich, sie begangen hätte, wie müßte er sich schämen, daß er den besten Vater so tief gefränft, den unschuldigen Heiland durch seine Schuld neuerdings gekreuzigt, den heiligen Geist durch seinen Undank schwer betrübt habe!-
b) Was sollte auch der Mensch mehr fürchten als die Todsünde, die hier und dort äußerst elend macht? Kann es ein größeres Uebel geben; als eine Todsünde, die ihm die Gnade Gottes raubt, das Leben der Secle nimmt, alle seine Verdienste vertilget, ihn der Gewalt des bösen Feindes überliefert, des Erbrechtes auf den Himmel ihn beraubt,


