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angenommen, zu einem Gliede der römischkatholischen Kirche gemacht, und mit unzähligen Gnaden und Wohlthaten überhäuft hat. Häßlichkeit der Sünde, die einen solchen lindanf gegen den besten Vater ausübt! b) Darum kann auch die Sünde in ihren Folgen nicht anders, als höchst verderblich seyn, hier und dort. Hier hat der Sünder feine Ruhe, keinen Frieden, weil die Gnade Gottes von ihm gewichen ist, und das böse Gewissen ihn unaufhörlich foltert. Dort erwartet ihn, wenn er in der Sünde ausharrt, unaussprechliche, ewige Beinen. Weil der Sünder trotzig den besten Vater verlassen hat, so bleibt er auch von diesem ewig verlassen. Weil er den göttlichen Sohn immerfort durch seine Sünden gegeißelt und gekreuzigt hat, so wird nun er ewig dafür gepeinigt. Weil er den heiligen Geist bis an's Ende betrübet hat, so wird nun er zu ewiger Trauer und Qual verurtheilt. Weil er seinen Herrn und Gott unendlich beleidigt hat, so wird er nun auch unendlich dafür ges peinigt. O schreckliche Folgen der Todsünde!
2.( Was soll ich nach dieser Lehre thun?) Ist die Sünde in ihrem Wesen so häßlich und schändlich, so kann ich sie nur haffen und verabscheuen, und mich derselben schämen. Ist die Sünde
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