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und Schöpfer, hat das unendliche Recht, uns zu befehlen; daher uns, als seinen Geschöpfen, die unendliche Pflicht obliegt, ihm zu gehorchen. Wer aus vorsäßlicher Bosheit diese Pflicht verlegt, begeht eine unendliche Beleidigung Gottes, ein unendliches Uebel. Denn er empört sich gegen Gott, hebt gleichsam die Hand gegen ihn auf, um mit ihm zu streiten, reißt ihm, wie der heil. Bernardus sagt, gleichsam die Krone vom Haupte, um sich dieselbe aufzusetzen; ja er vernichtet gleichsam das Daseyn Gottes, da er " Wer so lebt, als ob kein Gott wäre. ist der Herr?" fragt der stolze Pharao. Dasselbe spricht der Sünder, wenn auch nicht mit Worten, doch durch seine Werke. Die Wolluft, die Hoffart, die Unmäßigkeit, der zeitliche Vortheil ist sein Gott, den er anbethet, dem er dient. O Gräuct! o Häßlichkeit der Sünde. Diese Häßlichkeit wird noch auffallender, wenn wir bedenken, wie der Sünder nicht bloß höchst vermessen, sondern auch höchst undankbar gegen Gott handelt, gegegen( Hott, der ihn aus dem Nichts hervorgezogen und nach seinem Ebenbild geschaffen hat, der ihn mit dem fostbaren Blute seines geliebten Schnes erlöset hat, der ihn in der Taufe aus dem Wasser und heiligen Geiste wiedergeboren, zu seinem Kinde
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