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ihn endlich, wenn er ohne Bekehrung stirbt, in die Hölle stürzt, und für alle Ewigkeit verdammt? Ach, wie könnte der Mensch, mit einer Todsünde auf dem Gewissen ruhig sein, und sorglos dahin leben? Wie könnte er sich leichtsinnig in die Gefahr, in die Gelegenheit der Sünde begeben, der Sünde, die man über alles fürchten, über alles fliehen muß?
3.( Was habe ich aber bisher gethan?) Ach, mein Gott! ich wußte, wie abscheulich und verderblich die Sünde sey, und doch habe ich so oft gesündigt! Wegen eines Augenblicks fleischlicher Luft, wegen eines Dunstes eitler Ehre, wegen eines zeitlichen Vortheils habe ich deine Gebothe ohne Scheu übertreten, besonders. Du, o Gott, wurdest nicht müde, mir zu verzeihen, und ich wurde nicht müde, dich wieder zu beleidigen. Bedachte ich denn nicht daß du zwar höchst langmüthig und barmherzig, aber auch ein strenger Richter bist, der eine Ewigkeit hat, zu strafen? Eine kleine Ueberwindung oder eine Spottrede der Weltkinder habe ich gefürchtet, und vor dem bösen Gewissen, vor der Hölle habe ich mich nicht gefürchtet? O meine Seele! wie konn test du ruhig seyn in einer Todsünde? Wo wäreft du, wenn Gott nach deiner Bosheit


