und Eigenschaften.
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tödten; wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß bestehn.
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besitzet, der Leben giebt und nimmt, der unsern Othem schützet; den Geist, der in uns lebt, den haben wir von dir; willst du, so wird er nichts; du bleibest für und für.
7. Wer hat dich je gesehen? Wer kann im Fleisch dich sehn? Kein sterblich Auge reicht bis zu den Lichteshöhn, wo du voll Majestät auf deinem Stuhle thronst und unterm frohen Lob der Himmelsbürger wohnst.
8. Was wir, Unendlicher, von deinem Wesen wissen, das hast du selbst zuvor uns offenbaren müssen; die Schöpfung zeugt von dir; und deines Sohnes Mund macht uns noch deutlicher, Gott, deinen Namen kund.
9. Doch hier erkennen wir dich noch gar unvollkommen; wird aber dermaleinst der Vorhang weggenommen, der jetzt das Heiligste noch unserm Blick verschließt: dann sehn wir dich, Gott, so herrlich, wie du bist.
10. Sndeß sey auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen; verschmähe nicht ein Lob von lallendschwachen Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst vor dir verherrlicht stehn, ein weit vollkommner's Lied dich, großer Gott, erhöhn.
Mel. Aus meines Herzens ic.
11. Schwingt, heilige Gedanken, euch von der Erde los! Gott, frei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Ein Geist ist Gott! Lobsingt vor seinem Angesichte! Gott wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.
2. Kein Sinn kann ihn erreichen, kein endlicher Verstand; wer darf sich ihm vergleichen? wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein Bild! Wer kann den Höchsten sehen, ob er gleich alle Höhen und jede Tief' erfüllt?
3. Die Sonn' in- hoher Ferne mag strahlenreicher glühn; glänzt heller noch, ihr Sterne, was send ihr gegen


