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Von Gottes Wesen
ihn mit aller eurer Pracht, in euerm schönsten Lichte? vor seinem Angesichte verschwindet ihr in Nacht.dod 4. Wie soll ich, Gott, dich nennen, dich Vater der Natur? Was wissen wir? wir kennen der Wesen Äußers nur. Wie åndern Körper sich selbst bei dem schönsten Schimmer! Gott aber wechselt nimmer, er ist unkörperlich.
5. Preist unsern Herrn und Meister, der selbst uns unterweist: Er, Vater aller Geister, sey selbst der höchste Geist; ganz Thätigkeit und Kraft; ganz Weisheit, Frei heit, Leben! Kommt, laßt uns ihn erheben, weil er auch Geister schafft.
6. Das preisen Engelchöre; stimm', Seele, freudig ein; auch dich schuf er zur Ehre, ein edler Geist zu seyn. Empfind's! verkenne doch nicht deinen Werth! verachte, was sündlich ist, und achte ein reines Herz nur hoch.
7. Andachtig bet' ihn, Seele, und ungeheuchelt an! Lieb' ich des Herrn Befehle, wie selig bin ich dann! Et hat Unsterblichkeit und Seligkeit und Leben! das Alles wird er geben dem, der sich ganz ihm weiht.
Ewigkeit und Unveränderlichkeit Gottes.
Mel. Herr Gott, den man 2c.
12. Herr Gott, du bist die Zuflucht aller Zeiten; denn du bist Gott in allen Ewigkeiten. Du warst es schon, ch' Erd' und Himmel ward; eh' noch dein Urm sich uns geoffenbart.
2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenkinder? Staub sind vor dir der Fromme, wie der Sünder. Wie schnell enteilt das Leben doch von mir! Du, Höchster! nur du bleibest für und für.
3. Du haft vorhin die Erde zubereitet; dein Arm, Gott, hat den Himmel ausgebreitet. Doch sie vergehn, veraltern wie ein Kleid; du aber bleibst in aller Ewigkeit.
4. Es werden noch die Himmel sammt der Erden wie ein Gewand von dir verwandelt werden. Du blei


