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Verbessertes Gesangbuch, zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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SiteUm 11. Sonntage nach Trinitatis.

so würdest du auch bedenken zu dieser einem andern Geister zu unterscheis deiner Zeit, was zu deinem Frieden den, einem Undern mancherlei Spra­dienet. Aber nun ist es vor deinen Aus| chenbleinem Undern die Sprachen gen verborgen. Denn es wird die Zeit auszulegen. Dies aber alles wirkt der: über dich kommen, daß deine Feinde selbige einige Geist, und theilet einem werden um dich und deine Kinder mit Jeglichen seines zu, nachdem er will. dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern, und an allen Orten ängsten, Evang. am 11. Sonnt. n. Trinit., Lucas 18, v. 9:14. und werden dich schleifen, und keinen Stein auf dem andern lassen, darum, daß du nicht erkennet haft die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel, und fing an aus zutreiben, die darinnen verkauften und kauften; und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus, ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube. Und er lehrte täg­lich im Tempel. Aber die Hohenprie= ster und Schriftgelehrten, und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrächten; und fanden nicht, wie sie ihm thun sollten; denn alles Volk hing ihm an, und hörete ihn.undo dos minis

Epistel, 1. Cor. 12, v. 1:11.

Von on den geistlichen Gaben aber will ich euch, lieben Brüder, nicht verhalten. Ihr wisset, daß ihr Heiden seyd gewesen, und hin gegangen zu den stummen Gögen, wie ihr geführt wurdet. Darum thue ich euch fund, daß Niemand Jefum verfluchet, der durch den Geist Gottes redet; und Niemand kann Jesum einen Herrn beißen, ohne durch den heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Wem­ter, aber es ist ein Herr Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket Alles in allen. In einem Jeglichen erzeigen sich die Baben des Geistes zum gemeinen Nugen. Einem wird gegeben durch den Geist zu reden von der Weisheit; dem Undern wird gegeben zu reden von der Erkenntniß, nach demselbigen Geist; e einem Undern der Glaube, in demselbigen Geist; einem Undern die Gabe gefund zu machen, in demselbi­gen Geift, einem Undern Wunder zu thun, einem Undern Weissagung;

r fagte aber zu Etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die Undern, ein solches Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel zu beten, einer ein Pharisäer, der an­dere ein Zöllner. Der Pharisäer stand, und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie andere Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöll­ner. Ich faste zweimal in der Woche, und gebe den Zehnten von Allem, das ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust, und sprach: Gott, fey mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechfertiget in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöhet, der wird erniedriget werden; und wer sich selbst erniedris get, der wird erhöhet werden.

Epistel, 1. Cor. 15, v. 1-10.

cherinnere euch aber, lieben Brü

verkündigt babe, welches ihr auch an genommen habt, in welchem ihr auch stehet; durch welches ihr auch felig werdet, welcher Gestalt ich es euch verz kündiget habe, so ihr es behalten habt, es wäre denn, daß ihr es umsonst ge glaubt bättet. Denn ich habe euch zuz vörderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, daß Christus gestor ben ſen für unsere Sünden, nach der Schrift, und daß er begraben sey, und daß er auferstanden sey am drit: ten Tage nach der Schrift; und daß er gesehen worden ist von Kephas, darnach von den Zwölfen. Darnach ist er gesehen worden von mehr denn fünf hundert Brüdern auf einmal, derer