2 Zur Erweckung kirchlicher Andacht.
Wort des Herrn gehört! Wie 2. Hier, wo, beseelt von gleilieb' ich euch, ihr frohen Stun- chem Triebe, ein froher Lobgeden, da man anbetend Gott sang den andern hebt, und Alverehrt, und, um das Ewige les, voll von deiner Liebe, für bemüht, sich aller Erdensorg' Einen Zweck in Einem Geiste entzieht. lebt; hier, hier belebt, erwärmt
8. Nichts gleicht dem himm- und tröstet mich der heilige lischen Entzücken, das hier ein Gedank', o Gott, an dich. frommes Herz belebt, wenn es 3. O zeige dich in deinem in sel'gen Augenblicken sich im Worte, du Allerheiligster, o Gebet zu Gott erhebt, und voll Gott, uns ganz! Nicht hier aldes Glücks, das es genießt, von lein, an jedem Orte umstrahl' Dank und Freuden überfließt. uns deines Lichtes heller Glanz.
9. Wie nichtig sind der Erde Laß unsern Geist sich reiner Freuden, dem, der des Him- Tugend weihn, einst wird er mels Freuden schmeckt! Wie sich in höhern Tempeln freun! füß der Trost, wenn man im
Leiden sein Herz dem besten Mel. Herzliebster Jesu, was. Freund entdeckt! Wie nichts 3. Dies ist der Tag, an ist alles Glück der Welt! dem, welchem deine Frommen, Gott, der mit Gott sich unterhält! in dein Haus, dich anzubeten, Küster. kommen, mit Lob, Gebet und Dank dich zu verehren, dein Wort zu hören.
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Zum Anfange des Gottes dienstes.
Mel. Dir, dir Jehovah.
2. Ja, dieser Tag sei dir allein gewethet; ihn feiert gern, 2. Dich preisen, Gott, Ge- wer deiner sich erfreuet; gieb, fang und Lieder in deinem daß er mir durch kein Geräusch großen Tempel der Natur, und der Erde entrissen werde. Erd' und Himmel tont sie wie- 3. Dein Lob, verkündigt der, sie schallen nicht in Chri- durch des Himmels Lieder, stentempeln nur. Dein Tem- erschall' in deiner Christen pel, Vater, ist die große Welt, Tempeln wieder! Laß Aller und jedes Menschenherz, das Lob, laß das Gebet von Aldir gefällt. len dir wohlgefallen! 4. Ich


