Zur
Erweckung kirchlicher Andacht.
Kirchen Lieder.
Verpflichtung zur Theilnahme an der öffentlichen Gottesverehrung.
A
Mel. O, daß ich tausend Zungen. 4. Auch deinen Nächsten zu 1. Den Höchsten öffentlich erbauen, mußt du zum Hauſe verehren, und in sein Haus mit Gottes gehn. Wie manche
Freuden gehn, um andachtsvoll sind, die auf dich schauen, die sein Wort zu hören, und ihn bloß auf Andrer Beispiel sehn! lobpreisend zu erhöhn, ist eine Bedenke, daß du als ein Chrift Pflicht, wozu der Christ, so ein gutes Beispiel schuldig bist. lang er lebt, verbunden ist. 5. Dich aber selbst von dei
2. Wenn du nur in der nen Pflichten, und von der Still' ihn ehrest, zwar Jesum Bahn zur Seligkeit, noch imdeinen Heiland nennst; doch ihn mer mehr zu unterrichten, in nicht öffentlich verehrest, ihn dieser kurzen Prüfungszeit, wie nicht auch vor der Welt be- nöthig ist dies nicht, o Chrift! kennst; bist du dann sein? bist der du geneigt zu Fehlern bist! du ein Christ, der seinem Heiland dankbar ist?
6. Wie schwach sind unfre eignen Kräfte! Wie schwach 3. Wer sich dem Gottes- Erkenntniß und Verstand! Der haus entziehet an dem von Gottesdienst ist ein Geschäfte, Gott bestimmten Tag, aus wozu Gott gütig uns verband; Trägheit die Versammlung flie- ein Mittel, das uns neue Kraft het, und nicht mit Andern zum Glauben und zur Tugend beten mag, entzieht sich einer schafft. heil'gen Pflicht und sorgt für seine Seele nicht.
7. Wie manchen Trost hab' ich empfunden, wenn ich das U Wort


