den armen Seelen zu helfen.
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die Sterbende ihren Geist aufgab, wurde sie verzückt, und nachdem sie wieder zu sich gekommen, brach sie freudevoll in die Worte aus:„ Ich danke Dir, mein Herr und Gott, für die große Barmherzigkeit, welche Du meiner Schwester Christiana erzeigt, indem Du zu ihrer Hilfe und Erlösung mein Anerbieten angenommen hast." Hierauf ließ sie das Te Deum laudamus singen; alsdann wurde sie ganz plößlich von sehr großen Schmerzen überfallen, die ihr ganzes Leben hindurch nicht mehr von ihr wichen. Man liest auch vom heiligen Philippus Neri, dem Stifter der Congregation des Oratoriums, daß er zum Troste der armen Seelen, deren eifriger Liebhaber er war, von Gott die Gnade erlangte, an einem langwierigen schmerzhaften Fußübel zu leiden, das jenen zur Erleichterung ihrer Peinen, ihm aber zur Erinnerung dienen sollte, derselben fortwährend eingedenk zu sein. Boudon erzählt auch, es sei einst ein Mann jemandem aus seiner Verwandtschaft erschienen und habe ihm bezeugt, daß seine Enkelin, die noch sehr jung war und seit seinem Tode allzeit frank gewesen, infolge einer besondern Führung der göttlichen Vorsehung für ihn leide.


