den armen Seelen zu helfen.
jeien herabgeſtiegen, um ihn zu empfangen und in den Himmel zu geleiten, weil er ihren höchsten Tugenden allzeit fleißig nachgestrebt habe. In den Acten der Heiligsprechung des heiligen Bernardin liest man von einem Todten, der wieder zum Leben auferweckt worden, daß er den heiligen Franciscus im Himmel von unzähligen Ordensfindern, deren sehr viele er durch seine mächtige Fürbitte aus dem Fegfeuer erlöst, umgeben gesehen habe. Ferner schreibt Baronius in seinen Jahrbüchern vom Jahre 647, daß der heilige Dionysius, der heilige Mauritius und der heilige Martin den König Dagobert von Frankreich, der zu ihrer Ehre drei Kirchen hatte erbauen lassen, aus dem Fegfeuer befreit haben. Endlich erzählt man, infolge einer himmlischen Offenbarung, wie Boudon schreibt, daß einst der heilige Johannes die allerseligste Jungfrau gebeten habe, sich einer Seele zu erbarmen, die in den Flammen des Fegfeuers litt und große Andacht zu ihr gehabt hatte. Die Mutter Gottes erhörte das Gebet des Heiligen, und auf ihre Bitte erlöste der allgütige Gott jene Seele sogleich aus ihren Peinen und nahm sie auf in die Herrlichkeit des Himmels.
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