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IV. Von den Mitteln,
Von der Kraft der Bukwerke für die Abgestorbenen.
Es ist bekannt, daß die Heiligen sich der Bußwerke aller Art, wie übrigens auch die katholische Kirche in ihren Anliegen zu thun pflegt, als der geeignetsten Mittel bedienten, um für sich und andere von Gott außerordentliche Gnaden zu erlangen. Es läßt sich daher, wie so viele Beispiele dafür zeugen, nicht daran zweifeln, daß dieselben auch für die Abgestorbenen die heilsamste Kraft haben. Boudon sagt, daß, wenn wir nur ein wenig Glauben hätten, das Fasten, die Bußgürtel, die Geißelungen und andere Bußwerke unsere gewöhnlichen Uebungen wären, um dadurch den armen Seelen Hilfe zu verschaffen. Da aber der Eifer nicht bei jedermann so groß ist, um sich solchen Uebungen zu unterziehen, so ist doch niemand, der nicht zu diesem Zwecke sich bisweilen eine bessere Speise, einen Trunk oder ein anderes Vergnügen verjagen, seine Sinne, besonders die Augen, die Ohren, die Zunge abtödten, einige Zeit das Stillschweigen beobachten, die Krankheiten, die Kälte und Hiße


