IV. Von den Mitteln,
Schutzengel, den sie sehe, sehr viel Trost erfahre. Ferner liest man von der seligen Cäcilia, einer Dominicanerin, daß sie in ihrem Leben die Gewohnheit gehabt habe, allzeit aus Liebe zu dem am Kreuze dürstenden Heilande etwas von ihrem Tranke abzubrechen; nachdem sie nun nach ihrem Tode zum Fegfeuer verurtheilt worden, sei sogleich ein Engel mit einer goldenen Schale gekommen, habe die Flammen um sie her ausgelöscht und sie in den Himmel eingeführt. Endlich liest man auch, daß einst ein Jüngling, der sich schlafen gelegt, ohne seinen gewöhnlichen Rosenkranz für die armen Seelen gebetet zu haben, von seinem Engel geweckt und an jenes gute Werk gemahnt wurde. In betreff der Heiligen hingegen schreibt Franciscus Gonzaga, Bischof von Mantua, es sei P. Johann de Via, aus dem Orden des heiligen Franciscus, einem Novizen, dem er sich schon früher fund gegeben hatte, und der darauf seine Erlösung aus dem Fegfeuer erflehte, in großem Glanze erschienen, um ihm dafür zu danken, und da der heilige Franciscus ihm zur Rechten, der heilige Bernardin aber zur Linken stand, jagte er ihm auch, diese beiden Heiligen
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