den armen Seelen zu helfen.
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Seelen im Fegfeuer aufopferte. Um nun zu zeigen, welchen Nutzen diese Andacht jenen Seelen verschaffe, ließ der Herr einst den Heiligen sehen, daß, während Katharina eines Tages zum Heile derselben den schmerzhaften Rosenkranz betrachtend betete, ihr unser Herr Jesus Christus in Gestalt eines wunderschönen Knäbleins erschien, aus dessen Gliedern fünfundfünfzig Quellen emporsprangen, ſo viele nämlich, als der Rosenkranz Vater unser und Ave Maria enthält. Aus diesen Quellen ergoß sich in großer Menge das hellste Wasser in das Fegfeuer, wodurch die leidenden Seelen so erquickt wurden, daß sie beinahe keine Bein mehr fühlten, sondern in lauten Jubel ausbrachen und voll Dank ihre mitleidige Wohlthäterin Katharina lobpriejen."( Campadelli.)- Der jel. Alanus schreibt:„ Viele Brüder und Schwestern im Herrn haben ihm eidlich bezeugt, daß ihnen während des Rosenkranzgebetes viele Seelen erschienen seien und dankend versichert hätten, es gäbe nach dem heiligen Meßopfer kein kräftigeres Hilfsmittel für sie im Fegfeuer, als das heilige Rosenkranzgebet, und daß täglich viele dadurch aus diesem erlöst würden, welche sonst noch viele Jahre darin


