den armen Seelen zu helfen.
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der Gnade alle Schätze der Kirche mit allen Verdiensten des Lebens und Leidens Jesu Christi zu Gebote stehen, um ihnen Trost und Linderung, ja sogar gänzliche Befreiung zu erwirken, so rufen sie ohne Unterlaß zu uns um Rettung und Hilfe. Weil sie dies aber nicht auf eine für uns vernehmbare Weise thun können, so thut es die Kirche für sie, sowohl durch die vielen rührenden Anstalten zu ihrer Erlösung, als auch durch ihre Diener, welche uns den kläglichen Zustand der armen Seelen vor Augen stellen. Der Kanzler Gerson läßt sie auf folgende Weise zu uns rufen: ,, Betet für uns, weil wir uns selbst nicht helfen können! Diesen Beistand dürfen wir von euch erwarten; versaget ihn uns nicht! Jhr, die ihr uns fanntet auf Erden, die ihr uns liebtet, könntet ihr jetzt uns vergessen? Man sagt gewöhnlich, daß man in der Trübjal den Freund erfenne. Welche Trübsal ist aber mit der unsrigen zu vergleichen? Habet also Mitleiden mit uns!" ,, Einem harten Herzen wird es zuletzt übel gehen."( Sir. 36, 27.) Verschließet also um euer selbstwillen nicht euer Herz und seid nicht gegen eueren eigenen Vortheil gleichgiltig.
Trost d. a. S. IV.
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