III. Von den Beweggründen,
Armen können wenigstens mit Worten um Hilfe bitten, und man wird schon durch den Anblick ihrer Leiden gerührt und zur Theilnahme bewogen. Allein die Seelen im Fegfeuer haben keine andern Mittel als Geduld, Ergebung und Hoffnung. Sie mögen noch so sehr seufzen und sich nach Erlösung sehnen, Gott antwortet ihnen, daß jene Nacht, in der niemand mehr wirken kann( Joh. 9, 4.), Würde sich dieſer für sie gekommen sei." Schreckensort aufthun," fügte er hinzu, „ könnten wir ihre Qualen sehen, welchen Eindruck würde dieser Anblick auf uns machen! Wie viele Thränen würden wir vergießen, von welchem Schauer würden wir ergriffen werden, wenn wir jene unzählbare Menge Diener Gottes sähen, die unsere Brüder in Christus sind, welche so unaussprechliche Leiden erdulden!"
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Die armen Seelen im Fegfeuer rufen uns ofine Unterlaß um Bilfe an.
Da die armen Seelen im Fegfeuer ſelbst sich in ihrer äußersten Noth und Bein nicht die geringste Erleichterung verschaffen können, hingegen wohl wissen, daß uns im Stande


