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Trost der Armen Seelen : Belehrungen und Beispiele über den Zustand der Seelen im Fegfeuer ; nebst einem vollständigen Gebetbuche zum Troste derselben / hrsg. von Joseph Ackermann
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I. Vom Begriffe

Das Dafein des Fegfeners wird aus der apo­ftolifdien Ueberlieferung bewiesen.

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Gar zahlreich sind die Zeugnisse aus den ältesten Zeiten für den Glauben der christlichen Kirche an das Dasein des Feg­feuers. Schon im dritten Jahrhundert spricht Tertullian von den Opfern für die Todten als von einer apostolischen Ueberlieferung, und der heilige Johannes Damascenus sagt in seiner Rede über die Abgestorbenen: Die Jünger und Apostel des göttlichen Heilandes, die das ewige Wort jelbst sahen und den lebendigen Umkreis der ganzen Welt befehr­ten, sie lehrten, man jolle in den furchtbaren, unbefleckten und belebenden Geheimnissen des heiligen Meßopfers das Gedächtniß derjeni­gen begehen, die gläubig entschlafen seien. Zur weitern Bekräftigung führt er in der näm­lichen Rede das Zeugniß des hl. Johannes Chrysostomus an mit diesen Worten: Jener Johannes, der wegen seiner Beredſamkeit den Namen Chrysostomus, das heißt Gold­mund, empfing, lehrt: Nicht leichtfertig oder zufällig ward es von den weijesten Schülern Gottes verordnet und der Kirche überliefert,

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