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Trost der Armen Seelen : Belehrungen und Beispiele über den Zustand der Seelen im Fegfeuer ; nebst einem vollständigen Gebetbuche zum Troste derselben / hrsg. von Joseph Ackermann
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I. Vom Begriffe

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zen dieses Volkes gelegen wäre. Daher sagt Allioli zu obiger Stelle der heiligen Schrift: Diese ganze Stelle liefert einen klaren Be­weis für die katholische Lehre von dem Dasein eines Reinigungsortes für die im Stande der Gnade mit noch nicht vollkommen abge­büßten Sünden Verschiedenen, und von der Wirksamkeit des Gebetes und der guten Werke zu ihrer Erlösung." Ferner erhellt dieſes aus Sir. 7, 37, wo es heißt: Wohlthä­tigkeit ist allen Lebenden angenehm, aber versage sie auch einem Todten nicht," näm­lich durch Bezeigung der letzten Ehre und Darbringung der Todtenopfer, wie Allioli hinzufügt. Endlich geht aus der Stelle des heiligen Paulus( I. Cor. 15, 29.): ,, Was thäten sonst die, welche um der Todten willen sich taufen lassen,*) wenn es gewiß ist, daß

*) Allioli nimmt hier mit mehreren andern Schriftauslegern die Worte: sich taufen laſ­sen" bildlich für leiden, wie sie auch der gött­liche Heiland( Luc. 12, 50.) genommen hat, und fügt hinzu: Nach dieser Auffassung spricht diese Stelle den Glauben der ersten Christen aus, daß man den Verstorbenen durch Werke der Buße zu Hilfe kommen könne." Es ist also diese Stelle des heiligen Paulus immerhin ein Beweis für den damaligen Glauben an ein Fegfeuer.