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Trost der Armen Seelen : Belehrungen und Beispiele über den Zustand der Seelen im Fegfeuer ; nebst einem vollständigen Gebetbuche zum Troste derselben / hrsg. von Joseph Ackermann
Entstehung
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und Dasein des Fegfeuers.

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der Anführer Judas eine Sammlung und sandte 12,000 Drachmen Silber nach Jeru­jalem, damit für die Gefallenen ein Sühn­opfer dargebracht würde, indem er gut und fromm in betreff der Auferstehung gesinnt war. Denn," fügt hier die heilige Schrift bei, wenn er nicht gehofft hätte, daß die, welche gefallen, auferstehen würden, so schiene es ja überflüssig und eitel, für die Verstor­benen zu beten. Vielmehr dachte er, daß eine sehr große Gnade denen vorbehalten ſei, welche in Frömmigkeit entschlafen sind. Es ist also ein heiliger und heilsamer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten, daß sie von ihren Sünden er­löst werden." Die heilige Schrift selbst folgert also hier aus dem Benehmen des Judas das Dasein des Fegfeuers oder einen Zustand der Abgestorbenen in der andern Welt, auf den unsere Gebete und Opfer eine heilsame Einwirkung haben, und aus welchem sie durch uns erlöst werden können. Gewiß hätte bei dem jüdischen Volke in so schwerer Kriegszeit weder eine so reiche Sammlung gemacht, noch eine wichtige Religionsneue­rung plötzlich eingeführt werden können, wenn nicht schon vorher diejer Glaube tief im Her­

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