und Dasein des Fegfeuers.
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der Anführer Judas eine Sammlung und sandte 12,000 Drachmen Silber nach Jerujalem, damit für die Gefallenen ein Sühnopfer dargebracht würde, indem er gut und fromm in betreff der Auferstehung gesinnt war. Denn," fügt hier die heilige Schrift bei, wenn er nicht gehofft hätte, daß die, welche gefallen, auferstehen würden, so schiene es ja überflüssig und eitel, für die Verstorbenen zu beten. Vielmehr dachte er, daß eine sehr große Gnade denen vorbehalten ſei, welche in Frömmigkeit entschlafen sind. Es ist also ein heiliger und heilsamer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten, daß sie von ihren Sünden erlöst werden." Die heilige Schrift selbst folgert also hier aus dem Benehmen des Judas das Dasein des Fegfeuers oder einen Zustand der Abgestorbenen in der andern Welt, auf den unsere Gebete und Opfer eine heilsame Einwirkung haben, und aus welchem sie durch uns erlöst werden können. Gewiß hätte bei dem jüdischen Volke in so schwerer Kriegszeit weder eine so reiche Sammlung gemacht, noch eine wichtige Religionsneuerung plötzlich eingeführt werden können, wenn nicht schon vorher diejer Glaube tief im Her
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