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Der heilige Aloysius, Patron der Jugend : ein Buch zur Belehrung und Erbauung, besonders für die Jugendbündnisse eingerichtet / von Faustin Menuel, Kaplanei-Verw. in Ehingen. Mit bischöfl. Approbation
Entstehung
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reichte ihm vielmehr zu großem Vortheil. Denn er fonnte jetzt viel leichter von Besuchen, Zerstreuungen und Lustbarkeiten sich ferne halten, und fand beim Vater auch Gewährung seines Wunsches, vom Hofe des Herzogs sich entfernen zu dürfen. Er wurde nach Kastiglione zurückgerufen, um zu Hause unter dem Einfluß des guten Klimas und d.r mütterlichen Pflege seine geschwächte Gesundheit wieder herstellen zu können. Aloysius hatte zu Mantua schon sich feſt entschlossen, auf sein Erstgebur: srecht zu verzichten, und in einen geistlichen Orden zu treten, um Gott besser und ungetheilter dienen zu können. Mit die= sem Entschluß in seinem Herzen kehrte er zu ſeinen lieben Eltern zurück, und diente Gott mit heiligem Eifer durch Fasten und Beten, in größter Zurücks gezogenheit.

4. Die erste heilige Communion.

Die frommen Ulebungen des mündlichen Geber tes, welche Aloysius bisher sich zur Regel gemacht hatte, wurden auch im elterlichen Hause pünktlichy und mit Andacht fortgeseßt; ebenso ließ er in seinem Eifer, der Welt und all' ihren Freuden abzusterben, nicht nach. Er lernte nun durch Gottes gnädige Erleuchtung noch zwei höchst wichtige Dinge fürs geistliche Leben, nemlich: das innerliche Gebet und die Betrachtung. Er unterhielt sich nun oft und lange in findlicher Einfalt mit seinem himmlis schen Bater und sein von Liebe glühendes Herz ges noß in diesem innerlichen Verkehr mit Gott die füßeſte Wonne. Außerdem dachte er oft stundenlang über himmlische Dinge und Wahrheiten des Heiles nach.