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mit allem Eifer sich nützliche Kenntnisse erworben und insbesondere wahre Weisheit, deren Anfang die Gottesfurcht ist, sich angeeignet. Florenz war für ihn, wie er später oft sagte, die Mutter der Gottfeligkeit geworden, die Stätte, wo er den festen Grund für seine erhabene Heiligkeit legte.
Nun mußte er, auf des Vaters Geheiß, im November 1579 nach Mantua, an den Hof des Herzogs, übersiedeln. Aber auch hier mußte Alles nur dazu beitragen ihm auf dem Wege der Vollkommenheit vorwärts zu helfen. Die Uleppigkeit und Pracht menschlicher Hoheit, und Alles, was er sonst noch Gepriesenes und Glänzendes am Hofe zu Mantua sah und hörte, bestärkte und steigerte in ihm die Verachtung der Welt und ihrer Eitelkeit es wurde ihm ein Leichtes, ja Angenehmes, der Welt zu ent fagen. Eine Krankheit gab die erwähnte Veranlaffung zu dieser gänzlichen Losschälung von der Welt. In Folge längerer Kränklichkeit gaben ihm nemlich die zu Rathe gezogenen Aerzte die Weisung, er solle sich an eine ganz genaue und strenge regelmäßige Lebensordnung halten. Dieß war dem eifrigen Aloys fius sehr willkommen: er beobachtete nun eine so ftrenge Enthaltsamkeit in Epeise und Trank und Ruhe, daß man sich wundern mußte, wie er nur leben konnte, und seßte diese Diät beständig fort, weil er so ohne alles Aussehen zugleich seinem hei ligen Bußeiser genügen konnte. Während dem ers sten Ulebel dadurch vorgebeugt worden war, entstand ein anderes noch schlimmeres. Sein Magen war verdorben worden und konnte die Speisen nicht mehr verdauen Aloysius wurde immer magerer und kraftloser, woran er sein Lebenlang zu leiden hatte. Dieß machte ihm jedoch wenig Sorge, sondern ges
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