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verdoppelt, und die Thorheit und Schädlichkeit die ses Fehlers recht ernitlich betrachtet da ward in Kurzem dieses Unkraut sammt der Wurzel vernichtet, so daß er das Widrigste ohne die geringste innere Unruhe aushalten konnte. Auf ähnliche Weise verfuhr er gegen einen andern Fehler, den er noch an sich bemerkte. Manchmal gebrauchte er nemlich im Verlauf des Gesprächs Worte, die an und für sich nicht sündhaft, aber nach strenger Erwägung doch der Liebe des Nächsten nicht angemessen waren. Hiegegen gewöhnte er sich an Eparsamkeit in Wor= ten, und vermied alles unniße, überflüssige Gerede. Seine wahre Frömmigkeit legte Aloysius auch an den Tag durch sein Verhalten gegen Vorgesetzte wie Untergebene. Mit größter Willigkeit, ja mit Freude nahm er die Anordnungen oder Ermahnungen seiner Vorgesetzten auf; er wollte nichts thun ohne ihren Willen vollkommenster Gehorsam gegen seine Lehrer, pünktlichste Unterordnung unter seine Obern war sein Wunsch und Streben. Hierüber belehrte und ermahnte er manchmal seinen Bruder Rudolph, wenn er unzufrieden werden oder gar murren wollte. Nicht weniger musterhaft benahm er sich gegen seine Untergebene: er war ganz anspruchslos und verlangte niemals etwas von seinen Dienern gebieterisch. Mit liebevoller Freundlichkeit sprach er stets, wenn er et was bedurfte: Könnten Sie mir nicht dieß thun? wollten Sie nicht die Güte haben und mir dieß thun! wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, möchte ich Sie um diesen Dienst bitten!" Es ist demgemäß nicht zu verwundern, daß Jedermann ihn herzlich liebgewann und ihm gerne jeden Dienst er wies. mas malade
Zwei Jahre lang hatte Aloysius zu Florenz
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