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Der heilige Aloysius, Patron der Jugend : ein Buch zur Belehrung und Erbauung, besonders für die Jugendbündnisse eingerichtet / von Faustin Menuel, Kaplanei-Verw. in Ehingen. Mit bischöfl. Approbation
Entstehung
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die größten Fortschritte. Insbesondere verlegte er sich mit allem Fleiße auf die Erlernung der Wissen­schaft der Heiligen, d. h. auf die Kunst. Gott in allen Dingen getreu und vollkommen zu dienen. Gottes Vaterhand leitete ihn auch sichtlich und zog ihn mächtig an sich. Dazu dienten als Mittel ein Bild von Mariä Verkündigung, vor dem sich oft die frommen Seelen in Andacht versammelten, und ein Büchlein, worin die Geheimnisse des heiligen Rosenkranzes erklärt waren. Die Betrachtungen in diesem Büchlein, die er sehr oft las, und die herz­lichen Andachten vor dem Maria Bilde weckten in ihm bald das Verlangen, Maria auch ein Liebes­Opfer darzubringen. Er wußte nichts Besseres zu erdenken, als daß er Maria zu Lieb und ihr zu Ehren beständige jungfräuliche Keuschheit gelobe. Nachdem er es reiflich und im Gebete mit Gott über­legt hatte, eilte er in die Kirche zu jenem Bilde und legte daselbst freudig das Gelübde der steten Keusch­heit ab. So muthig und vorbehaltslos er hier Leib und Seele der seligsten Jungfrau Maria geweihet batte; ebenso sorgfältig und vollständig hielt er sein Versprechen. Er wendete all' die heiligen Mittel an, welche zum Schuße der vollsten jungfräulichen Rei­nigkeit geeignet sind, und darum wurde ihm Gottes Beistand und Gnade im reichlichsten Maaße zu Theil. Außerdem richtete Aloysius in Florenz sein Leben bis ins Kleinste ganz genau nach den Forderungen des katholischen Glaubens ein. Er bestrebte sich auch die geringsten Fehler an sich wahrzunehmen, um gleich die Wurzeln und Keime des Bösen ausrotten zu können. Hiezu war sehr dienlich ja nothwendig, daß er einen erfahrenen cisrigen Gewissesrath und See­lenführer wähle, dem er die geheimsten Falten seines