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Der heilige Aloysius, Patron der Jugend : ein Buch zur Belehrung und Erbauung, besonders für die Jugendbündnisse eingerichtet / von Faustin Menuel, Kaplanei-Verw. in Ehingen. Mit bischöfl. Approbation
Entstehung
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ließ- gleich auf die erste Mahnung nie mehr in unpassendes Wort hören. Ja er bereute jene Worte, die er bei den Soldaten auszusprechen ge­lernt batte, ohne sie zu verstehen, von ganzem Her­zen und zwar sein Leben lang. Er wandelte nun wieder voll Eifer auf dem früheren Pfade innigster findlicher Unschuld und Gottes furcht, und nahm sicht­lich zu wie an Alter, io au Gnade und Liebeswür­digkeit vor Gott und den Menschen. diind sin

Zu dem Wunder seiner glücklichen, Gott ge­weihten Geburt kam jetzt bald ein zweites: 7 Jahre. alt entsagte er schon ganz der Welt und weihte sich Gott in eifrigem geordneten Dienste. Das Ge­bet gab seinem Herzen und Leben die höhere Weile, im Gebete fand er seine süßeste Freude. Er hatte hiefür seine bestimmte Stunden und Andachten fest sich vorgenommen und ließ sich darin durchaus nicht stören. Beim Aufstehen bezeichnete er sich andächtig mit dem heiligen Kreuzzeichen und begann so den Tag im Namen des dreieinigen Gottes; alsdann kleidete er sich sogleich vollständig an, gar sittsam, ohne daß er oder sein Diener auch nur den Fuß entblößt sahen, und unterdeß war sein Geist mit frommen Gedanken und Beten beschäftigt. Hierauf verrichtete er das Morgengebet und zwar jedesmal auf dem Boden knieend vor einem Kruzifir. Unter Tags erhob er oft in fürzeren Gebeten und Seufzer sein Herz zu Gott empor, und betete auch die 7 Bußpsalmen und die Tagzeiten zu Ehren der seligsten Jungfrau Ma­ria. Abends verrichtete er wieder knieend sein Nacht­gebet und weihete nun so einen Tag um den andern Gott, der ihn von solchen Anfängen schnell zu wunderbarer Heiligkeit fortführte.

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