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ich würde sie nie durch die schmerzlichste Reue wiederrufen können; verlöre ich einmal meine Unschuld, ich würde sie nie wiederfinden, ich würde sie durch kein Erdengut wieder einlösen können. D du erhabene Tugend, o du köstlicher Schaß, du himmlische Unschuld! O Jesus! Du Liebhaber keuscher Seelen! stehe mir zur Zeit der Versuchung bei, daß ich an Dich, den Allwissenden und Allgegenwärtigen, der Zeuge aller meiner Handlungen, und mein einstiger Richter ist, denke, und Dich vor Augen bewahre. Wenn mein Verbrechen auch vor der Welt geheim bliebe; Dir, o Gott! bleibt nichts verborgen; Deinem Gerichte würde ich nicht entgehen: einst würde meine Schande vor der Welt offenbar werden, und auf eine augenblickliche Lust würden bittere Thränen und ewige Vorwürfe des Gewissens folgen.
Erwecke also in mir, mein liebevoller Heiland! einen Abscheu gegen Alles, was mich vor mir selbst und vor Deinen reinsten Augen schamroth machen würde, damit ich in Allem meinen Leib rein halte und mich nicht selbst entehre. Heilsame Furcht durchdringe meine Seele, und das Andenken an das Ende aller irdischen Freuden schrecke mich vor dem Abgrunde zurück, D, wie worin mich der Leichtsinn stürzen könnte.
schrecklich müssen die Qualen der Ewigkeit sein für die unkeusche Seele, wenn sie sich ewig mit dem schrecklichen Gedanken quälen muß: Ich hätte so leicht selig werden können, und habe aus eigener Schuld nicht gewollt; für eine augenblickliche Luft habe ich meine ewige ewige Seligkeit hingegeben und dafür mir ewige unaufhörliche Qualen eingetauscht! O Thorheit! O Blindheit! O Schande!
O mein göttlicher Heiland! wenn ich dieses bedenke,
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