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Ich will lobpreisen Deinen h. Namen; denn Du warest mein Helfer und Beschirmer!
Bis hierhin habe ich, o mein Jesus! mit Deiner Gnade mich rein und unschuldig bewahrt; wie glücklich fühle ich mich daher! Immer mehr sehe ich ein, daß nur die Tugend wahre Schönheit, und daß Schamhaftigkeit die größte Zierde meines Geschlechtes ist; immer mehr erkenne ich, daß körperliche Gestalt welfet und körperliche Schönheit altert, wie ein Kleid, womit man seine Mängel bedeckt; immer deutlicher wird es mir, daß, wenn man auch gelobt wird, man darum doch nichts besser ist. Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles hienieden ist eitel! Nur Dir zu gefallen suchen, o mein Jesu! Dich lieben, Dir dienen, heilig und unschuldig vor Dir leben ist nicht eitel. Ich will daher nur Dir zu gefallen suchen; daran ist mir Alles gelegen; in der Tugend und Unschuld will ich meine Freude und Ehre suchen.
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Ich kann Dir, o Jesus! nicht gefallen, wenn ich nicht schamhaft, züchtig und keusch lebe; wenn ich nicht Alles meide und fliehe, was wider die Reinigkeit ist. Ach, Herr! ich kenne die vielen Gefahren, die meinem unschuldigen Herzen drohen, und ich zittere, wenn ich an die vielen Versuchungen und Kämpfe denke, welche ich schwaches Kind bestehen muß! Ich muß mich hüten, ich muß wachen, ich muß beten. Herr! ich will mich hüten, ich will wachen, ich will beten; gib Gnade! Herr! ich will unschuldig bleiben, ich will fliehen, ich will kämpfen, ich will siegen; gib Gnade! O Jesus! gib Gnade! Bewahre mich vor dem ersten Fehltritte! Ach! er würde wohl nicht der letzte sein! Beginge ich einmal eine Sünde wider die Keuschheit und Reinigkeit,


