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2. Darum sollte der Mensch sich so ganz und fest auf Gott gründen, daß er nicht nöthig hätte, oft bei den Menschen Trost zu suchen.
Wird ein Mensch, dessen Wille gut ist, angefochten oder versucht, oder von bösen Gedanken geplagt; dann merkt er, wie nothwendig ihm Gott sei, und fühlt es, daß er ohne ihn nichts Gutes vermöge.
Dann wird er traurig, seufzet und betet des Elendes wegen, das er leidet. Spis
Dann ekelt es ihm, länger zu leben, und er wünscht, daß der Tod komme, damit er aufgelöst werden und bei Christo sein könne.
Dann erfährt er auch wohl, daß vollkommene Sicherheit und voller Friede in dieser Welt nicht bestehen können.
Dreizehntes Kapitel.
Vom Widerstande gegen Versuchungen.
1. So lange wir in dieser Welt leben, können wir nicht ohne Anfechtung und Versuchung sein.
Darum ist auch im Buch Hiob geschrie
Univ.- Bibl.
Giessen


