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O wenn du bedächtest, welchen Frieden du dir selbst und welche Freude du Andern bereitetest durch dein Wohlverhalten; gewiß, du würdest besorgter sein um dein geistliches Wachsthum.
so Bwölftes Kapitel.
Vom Nutzen der Trübfal.
1. Es ist uns gut, daß wir zuweilen einige Beschwerden und Widerwärtigkeiten haben, denn sie rufen den Menschen oft in sein Herz zurück, damit er erkenne, wie er hier ein Fremdling sei, und seine Hoffnung nicht auf irgend etwas in der Welt setze.
Es ist gut, daß wir bisweilen Widersprüche ertragen müssen, und daß man Böses und Arges von uns denkt, auch wenn wir Gutes thun und beabsichtigen. Das führt uns oft zur Demuth und bewahrt vor eitlem Ehrgeiz.
Denn dann suchen wir um so eifriger Gott, den innern Zeugen, wenn wir äußerlich gering geachtet werden von den Menschen und man uns nichts Gutes zutraut.


