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Besuchungen des Allerheiligsten Altarssakramentes und der allzeit unbefleckten göttlichen Mutter Maria / vom heiligen Alphons Maria von Liguori, Bischof von St. Agatha der Gothen, Stifter des Ordens vom heiligsten Erlöser. Nebst Morgen-, Abend-, Meß-, Beicht-, Kommunion- und zahlreichen anderen Gebeten und Betrachtungen aus den Schriften desselben Verfassers [...]
Entstehung
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eine Kette, so zu sagen, unserer Gebete entsprechen. Ueber die Parabel des hei­ligen Lukas im 11. Kapitel, in welcher von einem Freunde die Rede ist, der, um sich der Zudringlichkeit eines andern zu entziehen, vom Bette aufstand und ihm die verlangten Brode gab, bemerkte der heilige Augustin: Wenn nun ein solcher Freund, bloß um sich vom Ungestüm des andern zu befreien, wider seinen Willen die Brode hergibt, um die jener bittet; um wie viel eher wird uns Gott seine Gnaden verleihen, der so großes Ver­langen trägt, uns von seinen Gütern mitzutheilen, wenn wir Ihn darum an­flehen; Gott, der uns zum Bitten er­mahnet, und dem die Unterlassung des­selben mißfällt? Gott will uns also die Seligkeit und alle hiezu nöthigen Gnaden gewähren, aber Er will, daß wir im Ge­bete beharrlich seien, ja sogar, wie Cor­nelius a Lapide sagt, bis zur Zudring­lichkeit. Die Menschen auf Erden können die Budringlichkeit nicht ertragen; aber Gott erträgt uns nicht allein, sondern will sogar, daß wir Ihm mit Bitten um Gnaden zur Last fallen, hauptsächlich um Sie Gnade der heiligen Beharrlichfeit.

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