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eine Kette, so zu sagen, unserer Gebete entsprechen. Ueber die Parabel des heiligen Lukas im 11. Kapitel, in welcher von einem Freunde die Rede ist, der, um sich der Zudringlichkeit eines andern zu entziehen, vom Bette aufstand und ihm die verlangten Brode gab, bemerkte der heilige Augustin: Wenn nun ein solcher Freund, bloß um sich vom Ungestüm des andern zu befreien, wider seinen Willen die Brode hergibt, um die jener bittet; um wie viel eher wird uns Gott seine Gnaden verleihen, der so großes Verlangen trägt, uns von seinen Gütern mitzutheilen, wenn wir Ihn darum anflehen; Gott, der uns zum Bitten ermahnet, und dem die Unterlassung desselben mißfällt? Gott will uns also die Seligkeit und alle hiezu nöthigen Gnaden gewähren, aber Er will, daß wir im Gebete beharrlich seien, ja sogar, wie Cornelius a Lapide sagt, bis zur Zudringlichkeit. Die Menschen auf Erden können die Budringlichkeit nicht ertragen; aber Gott erträgt uns nicht allein, sondern will sogar, daß wir Ihm mit Bitten um Gnaden zur Last fallen, hauptsächlich um Sie Gnade der heiligen Beharrlichfeit.
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