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der Kinder soll man nicht den Hunden vorwerfen. Sie aber sprach: Herr, auch den Hündlein gewährt man die Brosamen, die vom Tische fallen. Als nun der Herr das große Vertrauen dieses Weibes sah, lobte Er fie, und gewährte ihr die Gnade mit den Worten: D Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst.
Des Vertrauens also bedarf es zur Erlangung dessen, was wir bei Gott nachsuchen. Worauf aber, mag einer fragen, müssen wir dieses Vertrauen gründen? Ich antworte: Auf die Güte Gottes und auf die uns von Ihm gemachten Verheißungen, als Er sprach: Bittet, so wer det ihr empfangen. Joh. 16, 24. Und wer möchte fürchten, sagt der heilige Augustin, daß ihm das fehlschlage, was ihm von Gott, der Wahrheit selber, zugesagt worden?
3. Das Gebet muß beharrlich sein, sonst wird man die ewige Seligkeit nicht erlangen. Die Gnade der Seligkeit ist nicht die einzige, sondern eine Kette von Gnaden, welche alle in der Gnade der Beharrlichkeit bis ans Ende ihren Ver einigungspunkt finden. Nun aber muß dieser Kette der Gnaden eine andere,


