ersten anregenden Gnaden, die ohne unser Zuthun an uns gelangen, wie z. B. die Berufung zum Glauben oder zur Reue, alle übrigen, und besonders die Gnade der Beharrlichkeit, nur denen verliehen, die beten. Buch der Beharrlichkeit, Kap. 5.
Hieraus schließen die Gottesgelehrten Suarez, Habert, Layman, der Bater Segneri und andere mit dem heiligen Klemens von Alexandrien, dem heiligen Basilius, dem hl. Augustinus und dem hl. Johannes Chrysostomus, daß das Gebet für die Erwachsenen ein unentbehrliches Hilfsmittel sei; daß also ein Gläubiger, phne sich Gott zu empfehlen und die zu seinem Heile nöthigen Gnaden zu erbitten, nach menschlicher Voraussicht nicht selig werden könne. Sowie nach dem Ausspruch des heiligen Chrysostomus der Leib zum Leben der Seele bedarf, so ist für die Seele das Gebet vonnöthen, um sich in der göttlichen Gnade zu er halten. Denselben Sinn haben auch die Worte Jesu Christi, daß man allzeit beten und nicht nachlassen müsse. Lut. 18,1.
Ter heilige Jakobus sagt dasselbe mit den Worten: Ihr erhaltet nicht, weil ihr nicht bittet. Jaf. 4, 2. Die gleiche


