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Achte Betrachtung.
terfeit vergisfest. So wird denn die Nachfolge Chrifti, welche, von ferne betrachtet, nur Beschwerden zu haben scheint, ein so angenehmes Geschäft, daß man auf den Wegen der Welt vergebens den Trost und die Zufriedenheit sucht, welche man in der Nachfolge Chrifti findet. annis s Und was willst du dann thun, meine Seele! wenn Alles dich so Christus zu folgen antreibt? wenn das Recht Christi auf deine Nachfolge so groß, diese so ehrenvoll und so leicht ist? Würdest du, wenn ein irdischer König unter weit schlechtern Bedingungen dich zur Nachfolge einlüde, die Einladung ausschlagen? Und du willst eine Einladung ablehnen, welche dir der König der Könige unter Bedingungen stellt, nach welchen du nicht so sehr für ihn, als für dich selbst streitest! Du willst noch ferner den vergånglichen Dingen, welche deine Leidenschaften dir vorgaukeln, nachgehen und die große Herrlichkeit, welche dir angeboten wird, gering achten! Gemüthsbewegungen. a) Acte der Reue. Ich sehe ein, wie unbillig und unvernünftig ich bisher gehandelt habe. Ich kämpfte für vergängliche Dinge und vergaß die ewigen Güter; ich folgte meinen bösen Neigungen, diente Menschen und hörte nicht auf die Stimme meines göttlichen Führers, dem ich zu dienen verpflichtet bin. Wie thöricht und ungerecht habe ich damit gehandelt! Denn was habe ich in den zeitlichen Dingen, welchen ich nachging, gefunden? Welche Glückseligkeit hat mir die Befriedigung meiner Leidenschaften gebracht? Meine Seele ist darüber des himmlischen Trostes beraubt, und der nagende Wurm des Gewis sens raubt mir jede Freude. Bin ich ferner für die wenigen Tage, welche ich hier zu leben habe? Kann daher wohl ets was Anderes meines Strebens würdig sein, als das, was mit meiner Seele über das Grab hinaus währt? O daß ich doch meinem göttlichen Führer Jesus Christus, welcher mich zum Kampfe für so erhabene Güter ermuntert, vom ersten Erwachen meiner Vernunft an gefolgt wäre! Wie ungerecht habe ich nicht gegen ihn, meinen Herrn und König, zu deſsen Nachfolge ich so sehr verbunden bin, gehandelt!
b) Acte des Vorsatzes. Im Vertrauen auf deinen Beistand, göttlicher Heiland! fasse ich jedoch den festesten Vorsatz, von jetzt an nur dir als meinem Führer zu folgen. Du bist ein Herr, und ich dein Diener. Darum fern von mir


