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Himmelsleiter oder vollständiges katholisches Gebetbuch mit vielen Belehrungen und Betrachtungen aus den Missionsandachten und Meßgesängen / von Fr. H. Reinerding, Dr. der Theol. und Philos. u. Prof. d. Theol. im "S. Cuthbert's College Ushaw bei Durham" in Nordengland. Mit einem Stahlstich und Goldtitel. Mit bischöfl. Approbation
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Art und Weise, zu betrachten.

An die durch gehörige Gemüthsbewegungen gekråstig­ten Vorsäge schließen sich auch die sogenannten Gespräche. Auch sie sollen sich, hier als Selbstgespråde, dort als Ge spräche mit Gott oder mit den Heiligen, über die Betrach­tung verbreiten, in welcher sie sich den Gemüthsbewegungen anreihen; wo sie aber am wenigsten fehlen dürfen, ist der Schluß der Betrachtung. Daselbst sammelt man die gefaß­ten Vorsåge, opfert sie den göttlichen Personen auf, erfleht sich dazu von ihnen den göttlichen Beistand und ruft die Heiligen um ihre Fürbitte an, wornach mar: die Betrachtung mit einem ,, Vater unser 2c. und einem ,, Gegrüßet 2c." zu beschließen pflegt.

Nach der Betrachtung ist eine kurze Erforschung über dieselbe, insbesondere, wie man sich dazu vorbereitet, wie man die zu betrachtenden Wahrheiten sich ins Gedachtniß zurück­gerufen, ob und wie man mit Anwendung auf ſich darüber nachgedacht, ob und wie man die Gemüthsbewegungen er­weckt, welche geeignete Vorfäße man gefaßt, und ob man die Gespräche angewendet habe, nicht zu vernachlässigen. Durch eine solche Erforschung lernt man die begangenen Fehler kennen und vermeiden, und da sie ohne Wiederholung der Betrachtung nicht möglich ist, so wird zugleich ihr In­halt der Seele um so mehr eingeprågt. Nicht selten wird auch, wo die Betrachtung schlecht von Statten ging, bei a dieser Erforschung noch ihr Zweck erreicht.

Was die nachfolgenden Betrachtungen betrifft, so glaub­ten wir vor allem solche, welche die in der heil. Mission, gleichwie in den geistlichen llebungen, behandelten Wahr­heiten zum Gegenstande haben, hieher seßen zu müssen, theils, weil diese Wahrheiten nie genug erwogen werden kön­nen, theils auch, weil den Gläubigen, welche die Mission oder die geistlichen llebungen mitgemacht haben, eine Wieder­beherzigung dessen, was sie darin betrachtet, døppelt erwünscht sein muß, theils endlich, weil ihnen damit zugleich ein geeig neter Leitfaden für geistliche Ulebungen geboten wird. Um Raum zu ersparen, haben wir jedoch nur die hauptsächlich­sten Wahrheiten ausführlich erklärt, und was die übrigen betrifft, uns mit einer Hinweisung auf die Betrachtungs­punkte begnügt. Für die Benußung bemerken wir nur noch, daß die specielle Anwendung der Wahrheit auf sich und die