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Art und Weise, zu betrachten.
der göttlichen Strafe 2c. und Reue über seine Sünde. Eben so schließt sich an die Betrachtung der himmlischen Freuden, die Gott für seinen treuen Dienst verheißen hat, ein Verlangen nach dem Himmel und damit freudiger Muth, alle Kämpfe, welche die Tugend nothwendig macht, zu beſtehen. Nicht minder erweckt auch das Andenken an die allgemeinen und besondern Wohlthaten Gottes gegen uns das Gefühl des Lobes und Dankes. Durch diese verschiedenen Gemüthsbewegungen als eben so verschiedene innere Tugendacte, in welchen sich die Seele zu Gott erhebt, unterscheidet sich die Betrachtung von jedem gewöhnlichen Nachdenken über religiose Gegenstände und wird zu einem Gott um so wohlgefälligeren Gebete, je mehr dieselben aus dem Innersten des Herzens fommen. Ulm sie zu erwecken, bedarf es auch nicht schöner und wohlklingender Rede, sondern eines guten Herzens; übrigens kann man sich dabei, wenn man dem Drange des Herzens einen Ausdruck verleihen will, wie verschiedener Schußgebete S. 44, so auch anderer aus dem Rosenkranze von Liebesacten S. 235 bedienen. Wenn sie schon, wie oben bemerkt wurde, die ganze Betrachtung, d. h. alle da bei vorkommenden Thätigkeiten begleiten sollen, so müssen ste doch ganz besonders, bald mittelbar und bald unmittelbar, auf die zu fassenden Vorsåße, deren Eigenschaften oben angegeben sind, gerichtet sein und dürfen bei ihnen nicht fehlen. Denn, auf daß der zum Guten tråge und zum Bösen geneigte Wille dieses aufgebe und jenem nachgehe, muß man seinem natürlichen Hange ein Gegengewicht geben, und das geschieht insbesondre durch geeignete Gemüthsbewegungen. In Betreff derselben ist auch noch Folgendes zu bemerken. Man soll sie nie, um die Betrachtungspunkte in der anbes raumten Zeit sämmtlich durchzukommen, unterbrechen, sondern, wo man sich vom Geiste Gottes bewegt fühlt, da verweilen, so lange man noch Nahrung darin findet, würde man dabei auch nur den geringsten Theil der Betrachtungspunkte durchgehen; nur muß man sie so leiten, daß sie mit einem Vorsaße zusammenhangen. Hat man in der angegebenen Weise einen Betrachtungspunkt bearbeitet, so geht man zum andern über, um an ihm dieselben llebungen der Erinne rung, des Nachdenkens und der Gemüthsbewegungen anzuz stellen.
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