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Gesangbuch für die Herzogthümer Bremen und Verden zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste und bei der Privat-Andacht
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Biblische Vorlesungen

geistliche Leben. Aber der geist- Auf Christi Himmelfahrt. fiche Leib ist nicht der erste; son­dern der natürliche, darnach der geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde, und irdisch; der andere Mensch ist der Herr vom

Vormittags. Pſ. 47.

roblocket mit Händen, alle Böl­

zwingen, und die Leute unter un­sere Füße. Er erwählet uns zum Erbtheil, die Herrlichkeit Jakobs, den er liebet. Sela. Gott fährt auf mit Jauchzen, und der Herr mit heller Posaune. Lobsinget, lob­finget Gott, lobsinget, lobsinget un­ferm Könige! Tenn Gott ist König auf dem ganzen Erdboden, lobfin­get ihm flüglich! Gott ist König über die Heiden, Gott sigt auf ſei­nem heiligen Stuhl. Die Fürsten unter den Völkern sind versammelt zu einem Volke, dem Gott Abra­hams; denn Gott ist sehr erhöhet bei den Schilden auf Erden.

ist, solcherlei sind auch die irdi- licem Schall! Denn der Herr, der schen, und welcherlei der bimm- ulerhöchste, ist erschrecklich, ein gro­lische ist, solcherlei find auch die Ber König auf dem ganzen Erd­himmlischen. Und wie wir ge- boden. Er wird die Völker unter uns tragen haben das Bild des irdi­schen, also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. Da von sage ich aber, liebe Brüder! daß Fleisch und Blut nicht können das Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben bas unverwesliche. Siehe, ich fage euch ein Gebeimniß: Wir werden nicht alle entschlafen; wir werden aber alle verwandelt werden. Und dasselbige plößlich in einem Augenblick, zur Zeit der legten Posaune; denn es wird die Posaune schallen, und die Todten werden auferstehen un verweslich, und wir werden ver­wandelt werden. Denn dies Ver­wesliche muß anziehen das Unver­mesliche, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber dies Verwesliche wird anzie­ben das Unverwesliche, und dies Sterbliche wird anziehen die Un­fterblichkeit; dann wird erfüllet wer­den das Wort, das geschrieben sieht: Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gefeß. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben bat durch unsern Herrn Jesum Christum! Darum, meine lieben Brüder, seid feft, unbeweglich, und nehmet im­mer zu in dem Werke des Herrn, fintemal ihr wiffet, daß eure Ar­beit nicht vergeblich ist in dem Herrn!

Nachmittags.

Gbr. 9, 24. bis 10, 14.

Am ersten Pfingst- Tage.

Vormittags. Joel 3, v. 1 bis 5.

und nd nach diesem will ich meinen

Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töch­ter sollen weissagen, eure Aeltesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. Auch will ich zur selbigen Zeit bei des, über Knechte und Mägde mei­nen Geist ausgießen. Und will Wunderzeichen geben im Himmel und auf Erden, nämlich Blut, Feuer und Rauchdampf. Tie Sonne soll in Finsterniß, und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des Herrn kommt. Und soll geschehen, wer den Namen des Herrn anru­