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Von den Quellen der Religions- Erkenntnis.
4. Dich predigt Sonnen- 3. Die Ordnung funsterschein und Sturm, Dich preist füllter Kreise Verherrlicht Gott der Sand am Meere. Bringt, durch jedes Land, Und macht, ruft auch der geringste Wurm, damit der Mensch ihn preise, Bringt meinem Schöpfer Ehre! Sein Lob der fernsten Welt. Mich, ruft der Baum in seiner bekannt. Und ihr so wunderPracht, Mich, ruft die Saat, voller Lauf Erhebt das Herz hat Gott gemacht! Bringt unzu Gott hinauf. serm Schöpfer Ehre!
4. Sein Finger zeichnete der 5. Des Menschen Leib, den Sonne Hoch an den Himmeln deine Hand So wunderbar be- ihr Gezelt. Sie geht heraus reftet; Des Menschen Geist, mit neuer Wonne, Dem Brautden sein Verstand Dich zu er- gam gleich; und gleich dem kennen leitet: Der ganze Mensch, Held, Der früh zum nahen der Schöpfung Preis, Ist sich Štreit erwacht, Freut sie sich der flareste Beweis Von deiner und besiegt die Nacht. Güt' und Größe.
6. Erheb' ihn ewig, o mein Geist! Erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater! sei gepreist; Und alle Welt fag: Amen! Und alle Welt fürcht' ihren Herrn, Und hoff' auf ihn, und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen?
C.F. Gellert.
5. Ihr hoher Aufgang ist im Morgen, Bis in den fernen West ihr Lauf; Nichts bleibt vor ihrer Gluth verborgen; Sie gehet allen segnend auf. Ihr Glanz zerstreut das Graun der Nacht, Belebt die Welt und giebt ihr Pracht.
6. Jedoch noch eine beßre Sonne Erleuchtet uns mit ihrem Licht. Gott hat, zu unsers Herzens Wonne, Sein Wort und Zeugniß zugericht't. Dies ist gewiß und ohne Trug, Giebt Licht und macht die Einfalt flug.
Mel. Wie lieblich ist, o Herr 2c.
3. Der er Himmel Ruf er zählt und ehret Des Schöpfers unbegrenzte Pracht; Die ausgespannte Veste lehret Die Werke, die sein Arm gemacht, Und aller Welten Harmonie Verkündigt und be finget sie.
7. Aus seinen richtigen Geseßen Quilt Freude für die Traurigkeit. Sie heiligen, wen 2. Es strömt von einem Tag fie ergößen. Wie lauter ist, was zum andern, Gleich Bächen, Gott gebeut! Herr! deines ihre Rede fort, Und eine Nacht Wortes reines Licht Erleucherzählt der andern In lautem tet jedes Angesicht. Ton ihr großes Wort. Nicht Sprachen sind es, die sie spricht: Doch wer hört ihre Stimme nicht?
8. Die Furcht vor Gott erhebt und schmücket Ein folgsam Herz, und macht es rein. Und ewig bleiben die beglücket, Die


