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Gesangbuch für die Herzogthümer Bremen und Verden zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste und bei der Privat-Andacht
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Jimp

Von den Quellen der Religions- Erkenntniß.

1.

Mel. Du Herr der Seraphinen. Schöpfer aller Wesen! Groß ist, was ich ge­lesen Im Buche der Natur. Wo ich auf Erden stehe, Wohin ich immer sehe, Da zeigt sich dei Mel. Es ist das Heil uns kommen her. ner Gottheit Spur.

2. Dich muß der Himmel 2. Wenn ich, o Schöpfer!

preisen, Dir allen Ruhm erwei­sen, Dich lobt der Sterne Heer. Du bist allweis und mächtig, Den Himmel zierst du prächtig. Nur du bist Gott, und keiner mehr.

deine Macht, Die Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die für alles wacht, An­betend überlege; So weiß ich, von Bewundrung voll, Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein Gott! mein Herr! mein Vater! 3. Das, was mein Aug' er- 2. Mein Auge sieht, wohin blicket, Was meinen Geift ent- es blickt, Die Wunder deiner zücket, Ist, Herr! von dir ge- Werke! Der Himmel, prächtig macht: Gott, groß von Macht ausgeschmückt, Preist dich, du und Stärke, Wie viel find Gott der Stärke! Wer hat die nicht der Werke, Die deine Sonn' an ihm erhöht? Wer Hand hervorgebracht! gab ihr ihre Majestät? Wer rief dem Heer der Sterne?

4. Das Thier, der Baum, die Blume Sind Zeugen von 3. Wer mißt dem Winde dem Ruhme, Der dir, o Gott! seinen Lauf? Wer heißt die gebührt. Sie geben uns die Himmel regnen? Wer schließt lehre: Gebt dem Gott doch den Schooß der Erde auf, Mit die Ehre, Der die Natur fo Vorrath uns zu fegnen? Du schön geziert! thust es, Gott der Herrlichkeit! Und deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken reichen.

5. Dein Allmachtswort: Es werde! Hat diesen Ball der

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Erde Dem Auge dargestellt. Ihn will ich stets betrachten, Und deine Werke achten. Dich kenn' und fürchte alle Welt! 3. H. Pratje.