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müssen, will er sie insoweit von den Kindern dieser Welt ausscheiden, daß die größten Gefahren für das Seelenheil vermieden werden. Darum verbietet er ihnen die Eitelkeit in der Kleidung, die Theilnahme an lärmenden und gefährlichen Luftbarkeiten und jede Ungerechtigkeit; ja sie sollen schon beim Eintritt in den Orden ihr Testament machen, und dann sich als Um sie ferner in ihrem todt für die Welt erachten. höheren Streben zu kräftigen, vereint er sie zu einem in brüderlicher und schwesterlicher Liebe starken Bunde. In demselben soll die Schwäche des Vereinzelten Halt und Festigkeit gewinnen durch das Beispiel, die Belehrung und das Gebet gleichgesinnter Seelen; zugleich soll der Gehorsam gegen besondere Obere die gefährliche Macht des Eigenwillens brechen und dem ganzen Leben einen höheren Werth geben. Auch werden die Uebungen der Haupttugenden des Christen durch genaue Vorschriften der Regel festgesetzt: nämlich, die Uebung der Abtödtung und Buße, der Andacht und des Gebetes, der thätigen Liebe gegen Arme und Bedrängte, besonders gegen die kranken und verstorbenen Mitglieder des Ordens.
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Alle Grundsätze und Uebungen, die in der Regel enthalten sind, verstoßen nicht nur durchaus nicht gegen den Geist echter Frömmigkeit und christlicher Klugheit, sondern sie sind bei aller Einfachheit mit wunderbarer Weisheit so den Verhältnissen angepaßt, daß, wer wahre Buße wirken und sein Heil sicher stellen will, in demselben ein kräftiges Mittel gegen den Rückfall und große Hülfe zum Fortschritt in der Tugend finden muß. Alles ist aus dem reichen Schatze der Kirche geschöpft und darum weit entfernt von falscher Frömmigkeit, Uebertreibung oder Fanatismus.


