zu Florenz und Mantua.
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wohl das Beste sein, wenn er zu Ehren ihret unbefleckten Reinigkeit beständige jungfräuliche Keuschheit gelobte und ihr aufopferte. Er ließ es auch nicht lange anstehen, diesen heiligen Gedanken auszuführen, sondern gieng vielmehr, nach sorgfältiger Ueberlegung und Vorbereitung, hin, und machte in der Kirche vor jenem Bilde Mariä das Gelübde der steten Keuschheit. Er hielt dieses Versprechen auch während des ganzen Lebens mit der gewisfenhaftesten Treue und Vollkommenheit so daß er kurz vor seinem Tode versichern konnte, er habe nie eine unreine Regung oder Erapfindung verspürt, noch einen Gedanken oder Vorstellung gehabt, die seinem Gelübde zuwider gewesen wären. Er verdankte diese außerordentliche Gnade ganz sicher dem besondern Schutze der seligsten Jungfrau Maria, der zu lieb und zu Ehren er das Gelübde abgelegt hatte. Denn wenn die Gleichheit der Sitten die Wurzel und das Band der Freundschaft und Liebe ist, was liegt uns näher als der Gedanke, daß die reinste der Jungfrauen vor allen wieder keusche Seelen liebe und beschüße? Deßhalb erfreute Aloysius sich auch stets eines besondern Wohlwollens und Schutzes Mariens. Aber er that auch seinerseits so viel er nur konnte, um jene kostbare Gabe der Unschuld ganz unversehrt zu bewahren. Er war nämlich sehr streng in Bewachung seiner äußern Sinne. Seine Ohren öffnete er behutsam nur reinen ehrbaren Ge2


