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Der heilige Aloysius als Vorbild und Patron der christlichen Jugend : ein Buch der Erbauung und der Andacht / [...] von F. Mennel, Priester und Repetent am Konvikt zu Rottweil
Entstehung
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bis in sein siebentes Jahr.

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große Gefahr. So verbrannte er sich einmal stark das Gesicht, als er eine Flinte abschie­Ben wollte. Ein andermal wäre er fast un­ter das Rad ciner Kanone gekommen. Er hatte den Soldaten, während sie Mittagsruhe hielten, Pulver aus den Patrontaschen ge­nommen, ganz allein eine Kanone geladen und losgebrannt. Bei ihrem Zurückpraller hätte sie ihn beinahe getroffen und zermalmt. Aloysius erzählte dieß später häufig aus Dank­barkeit für die besondere Sorgfalt, womit Gott ihn beschützt und erhalten hatte.

Der Markgraf hatte nun vor, mit den Truppen nach Turin abzugehen und schickte darum Aloysius nách Caftiglione zurück. Da bemerkte man aber, daß er unter den Sol­daten böse Redensarten angenommen hatte. Als sein Erzieher jedoch ihm dieß verwies, leistete er alsbald so vollkommen Folge, daß er seitdem nie mehr ein unehrbares oder un­anständiges Wort aussprach. Er bereute viel­mehr jene Worte fein ganzes Leben lang bit­terlich, obgleich er sie nur nachgesprochen hatte, ohne ihre Bedeutung zu verstehen.

Als Aloysius sein siebentes Jahr erreicht hatte, wandte er sich so ganz zu Gott und weihte sich Ihm dergestalt, daß er nachher diese Zeit die Zeit seiner Bekehrung zu nennen pflegte. Und wenn er von den ihm gewordenen gro­Ben Wohlthaten Gottes redete, so zählte er unter die größten diese, daß er im Alter von sieben Jahren von der Welt zu Gott sich be­