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Erziehung des Hl. Aloysius zc.
merkt, all ihr Flehen dahin, Gott möchte ihr einen Sohn schenken, der in ein Kloster treten würde. Jept, da ihre Bitten erhört zu werden begannen, bezeichnete sie das Knäblein öfters mit dem heiligen Kreuze, und weihte es Gott und der jungfräulichen Mutter, als deren Geschenk sie es auch betrachtete. Sie bat Gott auch oft um die Gnade, daß ihr Sohn doch niemals durch ein Laster seine Unschuld beflecken möge.
Die Sorgfalt der Mütter für ihre Kinder ist um so lobwürdiger, je mehr sie nicht so fast darauf sehen, große Schäße ihnen zu hinterlassen, als vielmehr eine gute Erziehung hnen zu geben. Dieß erkannte die fromme Markgräfin wohl. Daher lehrte sie den Knaben, als er kaum die ersten Worte stammeln konnte, das heilige Kreuzzeichen machen und die heiligsten Namen Jesus und Maria häufig ehrerbietig aussprechen, und das Bater unser und den englischen Gruß beten. Auch die übrigen Personen, die des Dienstes wegen in der Umgebung und Nähe des Kindes fich aufhielten, mußten dasselbe thun. Auf diese Weise wuchs Aloysius, so zu sagen, im Schooße der Frömmigkeit auf, und wurde von zartester Kindheit an zur Heiligkeit angeleitet. Gobald er daher ein wenig laufen konnte, kroch er im Hause umher, um sich in einen Winkel zu verbergen und dort zu beten. So fand man ihn oft nach langem Suchen in einer abgelegenen Ecke oder hinter einem Holzhau


