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Johann Friedrich Starck's ... tägliches Handbuch in guten und bösen Tagen : enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Lieder zum Gebrauche gesunder, betrübter, kranker und sterbender Christen ; mit der Lebensbeschreibung des sel. Verfassers / von M. Johann Jakob Stark ...
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Borrede.

rechtmäßigen Ausgaben angenommen und den offenbaren Schaden des rechten Verlegers gesucht haben. Als wirkliche Nachdrucker haben sich in den Jahren 1750, 1766, 1767 und andern genennet: ein Hutter in Schaffhausen, ein Betu­lius* in Stuttgart, und wo ich nicht ganz irre, ein Hechtel in Goslar. Der eine hat dem Handbuch Wettergebete, der an­dere hat demselben andere Gebete angehänget, die meinem Vater gar nicht eigen sind, und mit seiner vorzüglichen Ge­betgabe, welche ihm Gott geschenkt hatte, gar nicht überein­kommen. Ist das nicht schåndlich? Ist das nicht den Namen eines rechtschaffenen Mannes mißbraucht? Ist das nicht Be­trug? Am allerårgsten aber hat es gemacht Johann Rudolph Imhof in Basel. Der hat ein recht gutes Gebetbuch heraus­gegeben, unter dem Titel: Himmlisches Vergnügen in Gott. Demselben hat er das ganze Handbuch meines Vaters einver­leibt, und doch seiner im geringsten nicht gedacht. Mel und Schmolke sind darinnen genennet, aber Starck kommt niemals vor. Ist das nicht für meinen Vater nachtheilig? Er darf wohl einem Mel und Schmolke an der Seite stehen. Und wenn Mel und Schmolke noch lebten, so würden sie sich ge­wiß eines Johann Friedrich Starcks nicht schämen. Wie viel Unlauterkeit ist demnach nicht bei diesem Verfahren! Man will das Handbuch unterdrücken. Man will es ohne Starcks Namen ausbreiten. Man verleitet Andere, das Buch doppelt zu kaufen, einmal unter Starcks Namen, einmal ohne densel­ben. Und wie soll man dieses Unternehmen wohl nennen? Ich will ihm keinen Namen geben, sondern nur den sämmtlichen Nachdruckern dieses Buchs sagen, daß sie sich und die Welt betrügen, wenn sie vorgeben, daß sie solchen Nachdruck zur Beförderung der Gottseligkeit übernommen hätten; denn ihr Gewissen wird ihnen sagen, daß nur Gewinn, schåndlicher Gewinn die Triebfeder davon gewesen sey. O! daß sie doch lernen möchten, den besten und größten Gewinn zu suchen! Das ist aber ein großer Gewinn, wer gottselig ist und låffet sich begnügen.

iest 3. F. Steinkopt.

VI

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